Как с «Белым тигром»: «Пастор» надругался над 261 жертвой с бандой Новости

Seoul/Amsterdam – [–>Sie umgarnen im Internet Kinder, manipulieren und erpressen sie dann. Missbrauchen ihre Opfer und treiben sie teils bis in den Selbstmord. In Südkorea und den Niederlanden wurden abscheuliche Fälle von Online-Verbrechen aufgedeckt, die an das sadistische „White Tiger“-Netzwerk erinnern.

Unter dem Namen „Pastor“ missbrauchte Kim N. (33) Minderjährige im Internet und verbreitete Kinderpornografie. Der Südkoreaner war der Kopf eines Sexualverbrecher-Rings, der sich u. a. über die Messenger-App Telegram organisierte.

Der „Pastor“ vergewaltigte zehn Mädchen

Das kriminelle Netzwerk mit dem „Pastor“ an der Spitze missbrauchte und erpresste zwischen Mai 2020 und Januar 2025 mindestens 261 Menschen. Kim N. und seine Komplizen brachten ihre Opfer dazu, ihnen Nacktbilder von sich zu schicken. Mit den intimen Fotos wurden sie dann erpresst. Ähnlich skrupellos gingen auch die Mitglieder des Kinder-Quälernetzwerks „764“ vor, dem der „White Tiger“ angehörte.

Auch außerhalb des Internets kannte die Grausamkeit von Kim N. keine Grenzen. Als Anführer der Missbrauchs-Bande vergewaltigte der „Pastor“ zehn Mädchen, zwang Frauen zum Geschlechtsverkehr mit anderen Männern und filmte sich selbst dabei, wie er den Frauen Verletzungen hinzufügte.

Nun wurde er in seinem Land u. a. wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen und der Verbreitung von Bildern, die Kindesmissbrauch zeigen, zu lebenslanger Haft verurteilt, wie die britische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt BBC berichtet.

Shahriar J. (21) aus Hamburg alias „White Tiger“ soll einen Jungen online in den Tod getrieben haben

Foto: Privat, Repro: JAN-HENRIK DOBERS

Pädophiler gab sich als Gleichaltriger aus

Ein weiterer Fall: In den Niederlanden steht der 34-jährige Kevin B. aus Roosendaal unter dringendem Tatverdacht, 195 Mädchen online missbraucht zu haben, berichtet die niederländische Regionalzeitung „de Gelderlander“. Er soll die Kinder zu „extremen sexuellen Handlungen“ gezwungen haben. Einige der Opfer waren zum Tatzeitpunkt erst zehn Jahre alt.

Um seine Opfer zu ködern, soll er sich als Gleichaltriger ausgegeben haben. Dann habe er die Mädchen gezwungen, sexuelle Aufnahmen von sich zu machen, so der Vorwurf. „Er hat Anweisungen gegeben, Befehle erteilt und manchmal gedroht“, erklärte die zuständige Staatsanwältin.

Mädchen aus Den Haag brachte Fall ins Rollen

Ein Mädchen aus Den Haag fasste schließlich Mut und zeigte ihn an. Er wurde im August festgenommen, Datenträger von ihm wurden beschlagnahmt. Auf ihnen konnten die Ermittler mindestens 195 Opfer erkennen, die meisten von ihnen sind minderjährig. Kevin B. muss sich derzeit vor Gericht verantworten.



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