Эрфурт разбирает Йену: суматоха и красный цвет после дерби в Тюрингии | спорт

Erfurt feiert, Jena trauert.

Das Thüringen-Derby am Freitagabend war eine klare Angelegenheit. Der FC Rot-Weiß knallt Rivale Carl Zeiss mit 3:1 aus dem mit 15.040 Zuschauern ausverkauften Steigerwaldstadion. Für den FCC ist es die erste Niederlage seit 112 Tagen. Damals war es ein 1:2 in Altglienicke. [–>Ganz anders der RWE: [–>Die spielten zuletzt viermal Unentschieden in Serie, für die Elf von Geburtstagskind und Trainer Fabian Gerber (jetzt 46) war dieser Erfolg ein Befreiungsschlag.

Foto: ostsport.bild.de

Zunächst kam gar keine Derbystimmung auf, weil beide Fanlager in den ersten zwölf Minuten auf den Support verzichteten. Der Boykott hatte einen Adressaten: Thüringens Innenminister Georg Maier. Der solle sich für den Erhalt der Fankultur in den Stadien einsetzen.

Entsprechend müde ging es auf dem Rasen zu. Die erste halbe Stunde war geprägt von gegenseitigem Abtasten und kurzen Spielunterbrechungen, weil Erfurts Fans direkt nach Ende des Boykotts Feuerwerk Richtung Spielfeld abfeuerten.

Die Initialzündung fürs Spiel war dann ein dicker Patzer von Jenas Kevin Lankford, der mit seinem Fehlpass einen Konter der Erfurter einleitete. Stanislav Fehler nutzte den Fehler, brachte den RWE in Führung (32.). Nur drei Minuten später wieder ein FCC-Fauxpas in der Vorwärtsbewegung, wieder konterten die Hausherren präzise – und Obed Ugondu netzte nach Querpass von Romario Hajrulla ein, 2:0 (35.).

Carl Zeiss geschockt, der RWE obenauf: Bis zur Pause taumelten die Ostthüringer chancenlos übers Feld. Erfurt hatte alles im Griff. Kurz vor Ende der ersten Hälfte aber noch der Rückschlag für Erfurt: Soufian Ikene rutschte bei einem Zweikampf böse weg, blieb verletzt liegen und musste mit der Trage in die Katakomben gebracht werden.

Erfurts Soufian Ikene wurde vom Platz getragen

Erfurts Soufian Ikene wurde vom Platz getragen

Foto: Bild13

Hajrullas Tor zog Jena endgültig den Zahn

Jenas Trainer Volkan Uluc war seinerseits stinksauer, wechselte in der Pause gleich viermal. Besserung brachte das aber nicht. Ganz im Gegenteil: Wieder saß der erste Konter, diesmal schloss Hajrulla selbst ab. Erfurt stellte die Partie schnell auf 3:0 (48.). Beim Jubel hoben die RWE-Kicker gleich Ikenes Trikot in die Höhe.

Und Jena? Die zeigten endlich eine Reaktion. Der eingewechselte Marcel Hoppe schlenzte einen Freistoß aus 23 Metern sehenswert ins Eck zum 1:3 (55.). Doch wer nun einen Jenenser Sturmlauf erwartet hat, wurde enttäuscht. Erfurt spielte den Sieg clever nach Hause.

Erfurt-Trainer Fabian Gerber durfte an seinem 46. Geburtstag den Derbysieg bejubeln

Erfurt-Trainer Fabian Gerber durfte an seinem 46. Geburtstag den Derbysieg bejubeln

Foto: Bild13

Tumulte dann nach Spielende! Erfurts Romario Hajrulla mit einer üblen Entgleisung: Er stieß mit voller Wucht den Jenaer Torwarttrainer Paul Küas um, sah glatt Rot. Er wird Erfurt wohl lange fehlen …

Für den FC Carl Zeiss gibt es kommenden Sonntag (14 Uhr) die Chance, am ersten Rückrundenspieltag vor heimischer Kulisse gegen den SV Babelsberg Wiedergutmachung zu leisten. Rot-Weiß Erfurt muss bereits am Samstag (14 Uhr) beim FSV Luckenwalde ran.

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Quelle: BILD



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