Футбол: Тренер первой мужской сборной Сабрина Виттманн: Вот как в нашей раздевалке | спорт

Sie hat Geschichte geschrieben!

Sabrina Wittmann (34) ist seit Mai 2024 Cheftrainerin bei Drittligist Ingolstadt. Damit ist sie die erste und einzige Cheftrainerin im Profi-Fußball der Männer.

Im ZDF-„Sportstudio“ hat sie über ihren Job gesprochen und dabei auch verraten, wie sie mit ihren Spielern in der Kabine umgeht.

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Quelle: DFL

Moderator Sven Voss (49) fragt die erste Männer-Trainerin: „Ich nehme an, es gibt schon auch Regeln, Stichwort Kabine. Da müssen Sie sich schon gut überlegen, wie aber auch Männer-Trainer: Wann gehe ich da rein und wann lasse ich den Jungs ihre Ruhe, oder?“

Wittmann: „Für mich ist die Kabine, egal ob ich eine Frauen- oder Männer-Mannschaft trainiere, sowieso nicht mein Bereich. Ich habe auch meine Trainer-Umkleide und mein Büro, wo ich meinen geschützten Raum habe. Und ich weiß, dass ich eh nicht immer alle glücklich machen kann. Deshalb möchte ich da überhaupt nicht eintreten. Die Jungs sind total unkompliziert – egal, um was es geht. Es gibt keine Regeln.“

Aktuell macht sie ihre Trainer-Pro-Lizenz – zusammen mit Augsburg-Trainer Sandro Wagner (38).

Der ehemalige Co-Trainer von Bundestrainer Julian Nagelsmann ist voll des Lobes für Wittmann: „Sabrina ist eine total coole Frau. Für mich ist sie eine Heldin, weil sie stellvertretend für viele Frauen kämpft. Wir brauchen mehr Frauen im Fußball.“

Wagner weiter: „Sie macht es herausragend gut und weiß, dass sie immer meine Unterstützung hat. Ich freue mich für jedes Pünktchen, das sie mit Ingolstadt holt. Inhaltlich braucht sie sich vor uns Männern überhaupt nicht zu verstecken.“

Und wie geht Wittmann mit Anfeindungen oder Beleidigungen um?[–>

Sie erklärt: „Ich werde da nicht klein. Ich habe von gegnerischen Spielern nur ein einziges Mal im bayerischen Toto-Pokal was Negatives erlebt, sonst immer totale Wertschätzung auch von den Gegnern. Deshalb versuche ich, meinen Fokus, egal, ob es gut oder schlecht läuft, in der Mitte zu halten, vor allem in meinem engen Umkreis, mit meinen Spielern und meinem Trainerteam. Die halten mich gut zusammen, helfen mir, wenn es mal ein bisschen schwieriger ist. Aber ich glaube schon, dass ich da extrem tough bin. Deshalb bringt mich das nicht aus der Ruhe.“



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