Übernimmt jetzt Khedira den Union-Sturm?
Gegen Heidenheim gelang Rani Khedira (31) zum ersten Mal ein drittes Tor für Union innerhalb einer Saison. Die Union-Stürmer dagegen haben seit dem vierten Spieltag nicht mehr getroffen – auch nicht im letzten Pokalspiel gegen Bielefeld. Muss Khedira jetzt also nach vorn rücken, damit der Sensations-Sieg am Mittwoch gegen die Bayern (20.45 Uhr) klappt?
Steffen Baumgart (53) mit einem Augenzwinkern: „Wir werden ihn auf keinen Fall weiter vorn einsetzen, weil dann kann er ja nicht ranlaufen. Als Neuner wäre er, glaube ich, auch nicht glücklich.“
Im Pokalspiel gegen Bayern wird Khedira aber definitiv wieder eine tragende Rolle zukommen. Der Routinier ist einer der Stabilisatoren im Mittelfeld, der sowohl nach vorn rennen kann, als auch nach hinten alles absichert.
Baumgart über Khediras wichtige Rolle in der Mannschaft: „Ich glaube, dass Rani das über Jahre jetzt schon wichtig ist. Auch in Phasen, die vielleicht nicht so gut für ihn sind. Von seiner Präsenz auf dem Platz, von seinen organisatorischen Fähigkeiten und ein Spiel zu lenken und leiten ist er extrem wichtig.“
Und dass er von seiner angestammten Position als Sechser aus auch gut treffen kann, hat er in den letzten beiden Spielen gegen Heidenheim (1:2) und St. Pauli (1:0) deutlich gezeigt. In der Liga haben bislang nur Ilyas Ansah (21) und Verteidiger Danilho Doekkhi (27) häufiger für die Eisernen getroffen.
„Zu offensiv“: So lief die Wagner-Trennung
Mit einem Treffer gegen die Bayern könnte seine bislang beste Saison noch einmal zusätzlich krönen. In der Liga-Rangliste aufrücken kann er diese Woche allerdings nicht mehr – gegen Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr), fehlt er gesperrt.