Динамо Дрезден: драма вратарей в победе над Дюссельдорфом | спорт

Endlich! Zweitligist Dynamo Dresden schafft im siebten Anlauf den ersehnten ersten Heimsieg, haut Fortuna Düsseldorf verdient mit 2:1 weg. Aber das Spiel endete dramatisch.

Erstmals in dieser Saison änderte Trainer Thomas Stamm sein Team nicht, ließ die gleiche Elf wie beim 2:1-Sieg in Bochum los.

Zunächst passierte allerdings auf dem Feld nicht viel, das Geschehen auf den Rängen des wieder mit knapp 31.000 Zuschauern gefüllten Harbig-Stadions war deutlich interessanter.

In den ersten 12 Minuten auch in Dresden der Fan-Protest gegen die geplante Sicherheits-Verschärfung der Innenminister. Gespenstische Stille, dazu ein Plakat mit der Aufschrift: „Ist es das, was ihr wollt?“

Danach wurde es zwar wieder laut, aber erst in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit spannend. Erst die Fortuna um Ex-Dynamo-Coach Markus Anfang mit einem Itten-Kopfball an den Außenpfosten (40.). Dann die SGD mit der Führung durch Alex Rossipal (45.). Schon das dritte Treffer des Linksverteidigers!

Vincent Vermeij (l.) traf gegen seinen Ex-Klub

Foto: IMAGO/Jan Huebner

Nach dem Seitenwechsel der große Auftritt von Vincent Vermeij. Von Hauptmann perfekt bedient, verstolperte er fast den Ball, um ihn dann eiskalt über die Linie zu drücken (53.). Das zweite Tor in Folge für die Holland-Latte. Und das gegen seinen Ex-Klub!

Feldspieler muss ins Tor

Nach Düsseldorfs Anschluss durch Rasmussen zum 2:1 (84.) wurde es nochmal dramatisch. Keeper Lennart Grill verletzte sich in der Nachspielzeit beim Rauslaufen schwer am Knöchel, sackte auf den Boden und musste auf der Trage raus.

Dynamo Dresden allerdings hatte schon alle Wechsel aufgebraucht, deshalb musste ein Feldspieler rein. Eigentlich sollten die Profis unter sich klären, wer den Job übernimmt. Aber als Konrad Faber sich das Torwart-Trikot überstreifte, griff Trainer Thomas Stamm doch ein. Er beorderte Aljaz Casar aus taktischen Gründen zwischen die Pfosten. „Das können wir beim nächsten Mal besser lösen, die Thematik hatten wir bis jetzt noch nicht im Vorfeld besprochen“, sagte der Schweizer nach dem Spiel.

Stress, Hektik, Chaos – und dann endlich nach sieben Minuten Nachspielzeit der Schlusspfiff durch Schiri Lukas Benen. Danach flog vor lauter Jubel fast das Stadion-Dach weg. Dresden klettert durch den zweiten Sieg in Folge auf Nichtabstiegs-Platz 15.

Düsseldorfs Iyoha rassistisch beleidigt

Negativer Höhepunkt der dramatischen Schlussphase war ein schlimmer Rassismus-Vorfall. Düsseldorfs Emmanuel Iyoha, der während Grills Abtransport an der Seitenlinie wartete, um den Einwurf auszuführen, wurde von Idioten rassistisch beleidigt. Er informierte umgehend den Schiedsrichter, der den Vorfall im Spielberichtsbogen vermerkte. Bedeutet: Auf Dresden dürfte eine zusätzliche Strafe zukommen.

Dynamo-Trainer Thomas Stamm: „Von mir die Bitte an die Leute, die sowas äußern, nicht mehr ins Stadion zu kommen. Und die drumherum sitzen, bitte so mutig sein, dass man weiß, wer es war. Sowas hat im Fußball gar nichts verloren. Ich bin wirklich fast sprachlos.“



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