Стромберг вернулся: Так произошло возвращение в кино | Развлечение

Berlin – [–>Da isser wieder – und wie! Fast elf Jahre nach dem ersten und bislang einzigen „Stromberg“-Kinofilm kehrt Deutschlands Büro-Ekel Nummer 1 zurück auf die ganz große Leinwand.

Christoph Maria Herbst trägt als Kultfigur Bernd Stromberg die fleischfarbene Badekappe erneut wie eine Krone. Der „Klobrillen-Bart“, wie er die unverkennbare Gesichtsfrisur bezeichnet, macht in Kino-XL richtig ’was her.

Noch längst nicht reif für die Kiste: Christoph Maria Herbst bringt Kultfigur Bernd Stromberg erneut auf die große Leinwand – mit einem Feuerwerk an Gags – garantiert auch wieder zum Fremdschämen

Foto: Getty Images

„Stromberg“-Truppe wieder vereint

Zur Weltpremiere am Berliner Zoo Palast kommt der Schauspiel-Riese von den Schultern an aufwärts gut rasiert und liefert mit seinem Ensemble einen Film ab, der mehr als ein Gag-Feuerwerk ist und viele Zuschauer überraschen wird.

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Die Story von „Stromberg: Wieder alles wie immer“ (Kinostart: 4. Dezember): Quasi in Echtzeit nach dem letzten Streifen und einer aus dem Ruder gelaufenen Firmenfeier kommen der frühere Versicherer und seine lieben Ex-Kollegen „Ernie“ (Bjarne Mädel), „Schirmchen“ (Milena Dreißig) sowie Ulf (Oliver Wnuk) und Tanja (Diana Staehly) nach Jahren für eine geplante TV-Show wieder zusammen.

Oliver Wnuk und Diana Staehly sind seit den ersten Dreharbeiten vor mehr als 20 Jahren auch privat befreundet. Zur „Stromberg“-Premiere kamen „Ulf und Tanja“ gemeinsam

Oliver Wnuk und Diana Staehly sind seit den ersten Dreharbeiten vor mehr als 20 Jahren auch privat befreundet. Zur „Stromberg“-Premiere kamen „Ulf und Tanja“ gemeinsam

Foto: Getty Images

Im Film sind „Schnups“ (Tanja) und „Wusel“ (Ulf) immer noch ein Paar. Ihr „Stromberg“-Sohn macht eine Ausbildung bei der fiktiven Capitol-Versicherung, ist handysüchtig. Eine neue Büro-Generation? Handys gehören heute dazu. Wie bei den Fans.

Der neue „Stromberg“-Film dreht sich um eine Wiedersehens-Show im TV. Natürlich geht es drunter und drüber mit der ehemaligen „Capitol“-Truppe

Der neue „Stromberg“-Film dreht sich um eine Wiedersehens-Show im TV. Natürlich geht es drunter und drüber mit der ehemaligen „Capitol“-Truppe

Foto: MadeFor Film GmbH/Stephan Rabold

Herbst sagt bei der Premiere: „Die Generation müssen wir ja an die Hand nehmen. Ich denke, wir haben manches falsch gemacht mit Stromberg, aber auch vieles richtig.“

Deswegen kam Christoph Maria Herbst zurück

Das erneute Comeback gab es, weil jetzt alles passte, auch mit Drehbuch-Genie Ralf Husmann (61). Der Stromberg-Hauptdarsteller: „Ralf und ich kennen uns jetzt seit vielen Jahrzehnten. Er schreibt zwar immer auf den letzten Drücker. Aber je knapper die Zeit, desto besser wird’s.“

Auch schon 13 Jahre her: Christoph Maria Herbst als „Stromberg“ in der fünften und bis dato letzten TV-Staffel mit Diana Staehly und Oliver Wnuk

Auch schon 13 Jahre her: Christoph Maria Herbst als „Stromberg“ in der fünften und bis dato letzten TV-Staffel mit Diana Staehly und Oliver Wnuk

Foto: ProSieben/ Willi Weber

Und weiter: „Als die Idee zum Film kam, dachte ich mir: ‚Das kann gar nicht so kacke sein, dass ich es nicht mit meinem Spiel noch retten könnte.‘ Nein, Scherz beiseite. Ralf weiß einfach, was er schreibt.“

Social Media sorgte für neue Fans

Social Media und die neue Fan-Generation haben ihren Anteil daran, dass Bernd Stromberg Kult geblieben ist. Seine Sprüche: zeitlos. Passt doch irgendwie immer: „Büro ist wie Achterbahnfahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das acht Stunden machen muss, täglich, dann kotzt man irgendwann.“

Bei „Stromberg“ gab’s immer auf den Deckel. Privat wurde Bjarne Mädel zu einem der bekanntesten Schauspieler Deutschlands durch seine Rolle als „Ernie“, Berthold Heisterkamp. Im neuen Film ist seine Figur jetzt Anti-Mobbing-Coach

Bei „Stromberg“ gab’s immer auf den Deckel. Privat wurde Bjarne Mädel zu einem der bekanntesten Schauspieler Deutschlands durch seine Rolle als „Ernie“, Berthold Heisterkamp. Im neuen Film ist seine Figur jetzt Anti-Mobbing-Coach

Foto: Getty Images

Für manche sehen die sozialen Medien aus wie ein Sargdeckel. Bei Stromberg ist’s ein Sprungbrett zurück zum Ruhm.

Christoph Maria Herbst zu BILD: „Ich persönlich bin in den sozialen und auch in den asozialen Medien so gar nicht zu Hause.“ Und weiter: „Dass Stromberg so unglaublich aktiv in genau diesen Medien unterwegs war, habe ich nur am Rande mitbekommen. Ich habe das gar nicht so verfolgt. Man sieht aber, dass die helfen können wie eine Art Sauerstoffzelt, dass eine Figur nicht stirbt. Stromberg hat es anscheinend – Stichwort Zeitlosigkeit – ganz gut getan.“

Im Film wie im echten Leben: „Stromberg“ (Christoph Maria Herbst) hat Fans und Kritiker

Im Film wie im echten Leben: „Stromberg“ (Christoph Maria Herbst) hat Fans und Kritiker

Foto: MadeFor Film GmbH/Stephan Rabold

Und dann ergänzt der Schauspielstar: „Ich hatte jetzt ganz altmodisch das Gefühl, dass für uns die Zeit wieder reif war.“ Viele Fans sehen das genauso.



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