Динамо Дрезден: Четыре причины! Как Штамм изменил SGD | спорт

Von sieben auf 13 Punkte in gut einer Woche, der Zählerstand hat sich bei Dynamo Dresden im Blitztempo fast verdoppelt!

Der Zweitliga-Aufsteiger hat eine wundersame Verwandlung hingelegt – und mittendrin Thomas Stamm (42). Der Trainer, der extern bereits kritisch beäugt wurde, hat geliefert. BILD erklärt vier Gründe, wie der Schweizer das Team auf Erfolg umpolte.

Taktik über den Haufen geworfen

Ein Aspekt war die Umstellung auf Dreier- beziehungsweise Fünferkette vor der Partie gegen Bochum (2:1). Die notorische Wackel-Abwehr hält plötzlich weitgehend dicht, überzeugt mit gutem Spielaufbau und ist nicht wiederzuerkennen.

Talent Friedrich Müller leitete bei Dynamo Dresden die Wende in der 2. Liga mit ein.

Foto: Olaf Rentsch

Aber fast noch entscheidender ist die personelle Besetzung. Stamm hatte den Mut, mit Friedrich Müller (19) ein Eigengewächs mitten in der Krise ins kalte Wasser zu werfen. Anders als seine Vorgänger wie Markus Anfang (51), dem er am Sonntag beim 2:1 gegen Düsseldorf gegenüber stand, machte der jetzige SGD-Coach Gebrauch vom herausragenden Dynamo-Nachwuchsleistungszentrum.

Schnelleres Personal für die Defensive

Denn Müller brachte die Grundschnelligkeit ein, die der Dresdner Defensive fehlte. Gleichzeitig kam mit Julian Pauli (20) ein ebenfalls temporeicher Innenverteidiger nach einem auskurierten Muskelfaserriss zurück. In der Länderspielpause spielte der Übungsleiter die neue Formation unter anderem über den Test gegen Cottbus (3:0) ein.

Thomas Stamm erklärt selbst: „Wir sind deutlich griffiger, was uns hilft, auf mehr Balleroberungen zu kommen.“ Bemerkenswert: Pauli und Müller schließen die Räume des Gegners nicht nur zügiger, sondern deutlich aggressiver.

Linksverteidiger Alexander Rossipal (29) betont: „Die Systemumstellung hat uns Stabilität gegeben. Aber auch dafür gesorgt, den Fokus darauf zu legen, wirklich konsequent zu verteidigen und das lieben zu lernen.“

Die Außenspieler können jetzt zünden

Außerdem hat es Nebeneffekte: Während bei der Viererkette zuvor die Außenverteidiger ebenfalls schwach aussahen, blühen Rossipal links und Konrad Faber (28) rechts nun auf.

„Durch die Dreierkette versuche ich immer wieder, mehr in den Strafraum reinzuschieben, um gefährlich zu werden. Das bringt diese Position mit sich“, erläutert Rossipal, der gegen Düsseldorf zum zweiten Mal in Folge traf. Bezeichnend: Die Vorlage gab Faber.

Alexander Rossipal brachte das Rudolf-Harbig-Stadion mit seinem 1:0 gegen Düsseldorf zum Kochen.

Alexander Rossipal brachte das Rudolf-Harbig-Stadion mit seinem 1:0 gegen Düsseldorf zum Kochen.

Foto: PICTURE POINT / Gabor Krieg

Fun-Fact: Der Spielverlauf gegen die Fortuna war eine Kopie des Bochum-Triumphs. Wieder netzten Rossipal und Vincent Vermeij, erneut musste man nach dem Anschlusstor zittern.

Das Team erweist sich als Einheit

Das Hauptmanko: Die Konter könnten noch besser vollendet werden. „Das müssen wir uns ankreiden lassen“, meint Rossipal ehrlich.

Niklas Hauptmann (29) ergänzt: „Wir haben viele Chancen zum 3:0, wo wir eine machen müssen. Dann kommt der Gegner zum 1:2 und drückt logischerweise. Man sieht aber, dass wir alles reinschmeißen und das honorieren auch die Leute im Stadion.“

Anders als viele andere Profiteams hat sich Dresden in der Krise nicht auseinander dividieren lassen, sondern geht als Einheit offenbar gestärkt heraus – auch in der Tabelle.

Hauptmann: „Wir brauchen nicht herumzulügen. Natürlich ist dir die Bedeutung bewusst. Es war klar, dass wir gegen Fortuna Düsseldorf einen Sieg brauchen. Dabei ist es wichtig für den Kopf, dass wir merken, auch zweimal in Folge gewinnen zu können. Das sorgt für mehr Selbstbewusstsein und Selbstverständnis.“

Unter der Voraussetzung, dass Dynamo Dresden schnell einen neuen Sportdirektor verpflichtet und sich im Winter passend verstärkt, haben sich die Vorzeichen komplett gedreht…



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