Berlin – [–>Vom Laufsteg ans Mikro! Kim Hnizdo ist jetzt auch Sängerin. Die „Germany’s Next Topmodel“-Siegerin von 2016 hat erstmals professionell einen Song („Pretty World“) aufgenommen – mit DJane Pretty Pink. Und: Es könnte sogar der Song für die nächste GNTM-Staffel werden.
„Das ist tatsächlich das erste Mal, dass ich professionelle Gesangsaufnahmen gemacht habe. Ich bin zwar ein gern gesehener Gast in Karaoke-Bars“, sagt Hnizdo zu BILD. „Aber das war das erste offizielle Projekt.“ Sie lacht. „Ein Song muss ja auf jeden Fall dabei sein, in jeder Vita eines Models. Von daher war das wohl mal fällig.“
Heidi Klum und Kim Hnizdo beim GNTM-Finale 2016, rechts der damalige Juror Michael Michalsky
Heidi Klum gefällt Kims Idee
Kim: „Ich traf Heidi bei den Glamour Women of the Year Awards, wo sie ausgezeichnet wurde, und dachte mir: Warum könnte ,Pretty World‘ nicht Titelsong für die neue ,Germany’s Next Topmodel‘-Staffel werden?“ Deshalb schlug sie der Model-Mama das spontan vor.
Jetzt liegt es also an Heidi Klum. Kim Hnizdo sagt locker: „Es ist jetzt gepitcht – ob der Traum wahr wird, wird sich zeigen … Es wäre mir eine große Ehre, zu meinem zehnjährigen Topmodel-Gewinn-Jubiläum 2026 auch musikalisch in Erscheinung zu treten.“
Kim Hnizdo und Pretty Pink besuchten vor zwei Wochen den „New Faces Award“ in Berlin
„Der Song soll vermitteln, dass Frauen sich nicht an von außen erzwungenen vermeintlichen Schönheitsidealen orientieren sollten“, sagt Kim. „Wenn es danach geht, müssen wir immer geschminkt, aber gleichzeitig bloß nicht zu viel sein. Das ist total toxisch. Wir sollten uns davon frei machen, das ist die Botschaft des Songs.“
Der Song kam aus einer Laune heraus zustande, erzählt Kim. „Ich habe das Format ,NEX Stage‘ mit Pretty Pink moderiert. Das war ein sehr musikalischer Raum. Da habe ich immer rumgeträllert. Das hat sie gemerkt und hat mich danach eingeladen, bei ihrem neuen Song zu singen. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen.“
„Ich habe mich nie selbst getraut“
Eigene Musik sei schon immer ihr Traum gewesen. „Aber ich habe mich nie selbst getraut. Ich musste wohl ein bisschen geschubst werden. Ich hatte aber auch keine Ahnung, was für ein riesiger Aufwand dahintersteckt.“
Die Stimme sei „ein Instrument, und das muss man lernen. Deshalb habe ich den Song selbst geschrieben und parallel dazu Gesangsunterricht genommen. Ich wollte, dass etwas Gutes dabei rauskommt.“