Бундеслига: Юнион терпит поражение на последней минуте от соперника Хайденхайма | спорт

Der Fluch hält an!

Union verliert gegen den zuvor Tabellenletzten Heidenheim mit 1:2. Auch im 5. Anlauf siegen die Berliner gegen das Team von Trainer Frank Schmidt (seit 2007 im Amt) in der Bundesliga nicht. Noch schlimmer: Die Eisernen haben keines der letzten 11 Pflichtspiele gegen Heidenheim gewonnen.

Last-Minute-Drama an der Alten Försterei!

► 90. Minute:[–> Beim Stand von 1:0 für Union legt Heidenheims Ibrahim Traore per flacher Hereingabe für Stefan Schimmer auf, der den Ball kompromisslos ins kurze Eck zum 1:1 reinhämmert.

Doch damit noch nicht genug!

► 90.+5. Minute:[–> Eine von Arijon Ibrahimovic hereingebrachte Ecke köpft Jan Schöppner zum 2:1 für Heidenheim ins Tor. Schiri Patrick Ittrich pfeift die Partie direkt im Anschluss ab. Der Jubel bei den Heidenheimern kennt keine Grenzen.

Kollektiver Jubel bei Heidenheim

Foto: Getty Images

Heidenheim-Boss Holger Sanwald (58), der die Spieler zuletzt öffentlich scharf kritisiert hatte, über seine Gefühlslage bei Sky:[–> „Unheimliche Erleichterung natürlich. Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft. Die drei Punkte sind Gold wert.“

Schmidt:[–> „Es fällt eine Menge ab. Das haben wir uns heute verdient. Riesen-Kompliment an die Mannschaft.“

Fußballerisch wird in der 1. Halbzeit Magerkost angeboten. Die beste Chance der Anfangsphase haben die Gäste, Mathias Honsak trifft aber nur die Latte (14.).

Union reicht in einer kleinen Drangphase vor der Pause eine gute Szene zur 1:0-Führung: Rani Khedira knallt den Ball nach Ablage von Ilyas Ansah kompromisslos mit rechts ins untere rechte Eck – Heidenheim-Torwart Diant Ramaj ist noch leicht dran, kann den Einschlag aber nicht verhindern (43.).

Heidenheim-Torwart Diant Ramaj (24/im schwarzen Trikot) ist bei Khediras 110-km/h-Schuss machtlos

Heidenheim-Torwart Diant Ramaj (24/im schwarzen Trikot) ist bei Khediras 110-km/h-Schuss machtlos

Foto: picture alliance / nordphoto GmbH

Für Khedira ist es das 3. Saisontor. Jetzt schon ein Union-Rekord für ihn – mehr als 2 Treffer waren ihm in seinen vorherigen vier Jahren für die Eisernen nie in einer Spielzeit gelungen.

Rani Khedira (31) traf erstmals in 2 Bundesliga-Spielen in Folge

Rani Khedira (31) traf erstmals in 2 Bundesliga-Spielen in Folge

Foto: picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS

Die 2. Halbzeit bietet lange noch weniger Höhepunkte als die 1. Hälfte. Bis das Heidenheimer Finale Furioso mit dem Doppelschlag ganz kurz vor Schluss folgt.

Khedira:[–> „Das ist heute eine ganz, ganz bittere Pille, die wir schlucken mussten. Das war vermeidbar gewesen.“

Während der Frust bei Union groß ist, jubelt Heidenheim über den ersten Sieg nach zuvor 7 sieglosen Partien und gibt die Rote Laterne ab.



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