So schnell waren die drei Punkte schon lange nicht mehr im Sack!
Der VfL Bochum gewinnt hochverdient 3:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth und zeigt nach der ersten Niederlage unter Uwe Rösler (56/zuvor 1:2 gegen Dresden) eine bärenstarke Reaktion. Allerdings: Die Hausherren schreiben Gastfreundschaft groß, laden den Pott-Klub in 18 Minuten zu drei Treffern ein!
Die defensive Leistung des bayerischen Klubs: FÜRTHerlich …
► 9. Minute: Maxi Wittek bringt einen Freistoß aus dem Halbfeld. Im Strafraum steht Ibrahima Sissoko (stand erstmals nach seiner Schulterverletzung im August in der Startelf) mutterseelenallein, bedankt sich artig und knipst das 1:0.
► 13. Minute: Wittek schlägt eine Ecke, Philipp Strompf verlängert und findet wieder Sissoko, der erneut ohne große Gegenwehr erhöht. Kurios: Der VfL war bislang alles andere als ein gefürchteter Gegner bei Standardsituationen.
► 17. Minute: Ballverlust im Fürther Spielaufbau. Francis Onyeka findet Philipp Hofmann. Der lässt seinen Gegenspieler stehen und schweißt die Kugel ins Netz. Die Schießbude der Liga (jetzt 37 Gegentore) präsentiert sich erneut in desolater Form. Irritierend: Trainer Thomas Kleine (47) wechselt erst nach 61 Minuten.
Olise sooo gut!: KI-Vergleich mit Robben
Dann die Hiobsbotschaft für den Pott-Klub![–>
Bei einem Blockversuch verletzt sich Gerrit Holtmann an der linken Wade, muss den Platz gestützt verlassen. Noch ist unklar, ob er länger fehlen wird. Der Flügelflitzer war allerdings in den vergangenen Wochen eine Konstante in der Startelf.
Auf die andere Konstante kann sich die Rösler-Truppe trotz ruhigem Nachmittag verlassen. In der 61. Minute entschärft Timo Horn die dickste Chance der Kleeblätter und pariert den Schuss von Omar Sillah.
Das Spiel plätschert nur noch vor sich hin, die Bochum-Anhänger feiern, die enttäuschten Fürth-Fans supporten ihre Mannschaft ungebrochen. Ein, zwei Gelegenheiten lässt der VfL liegen, um noch auf 4:0 zu erhöhen.
Ein wichtiger Sieg für den VfL, der zum einen dem Tabellenkeller wieder ein wenig entkommt und zum anderen mit einer breiten Brust ins Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart (Mittwoch, 18 Uhr/Sky und ARD) gehen kann.
Nach Abseitstor: Polanski: „Völliger Quatsch, dieser VAR!“