Gießen – [–>Die neue AfD-Jugendorganisation namens „Generation Deutschland“ will sich am Samstag und Sonntag in der mittelhessischen Stadt gründen.[–>

Rund 30 Organisationen hatten Proteste dagegen angemeldet, zu denen rund 50.000 Menschen erwartet werden. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) hatte sich mit Blick auf Gewaltaufrufe aus der linken Szene besorgt gezeigt.

Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen im Live-Ticker:

  • Demonstranten setzen Pyretechnik ein

    Die Aktivisten verwenden Pyrotechnik und beginnen, an den Zufahrtsstraßen mit Ästen Barrikaden zu errichten.

    Ziel: die Zufahrtswege nach Gießen blockieren

    Protestierende zünden Pyrotechnik

    Protestierende zünden Pyrotechnik

    Foto: xcitepress/Tyran Sobadky

  • Einsatzkräfte mit Steinen beworfen

    Auf der Social-Media-Plattform X informiert die Polizei Mittelhessen über die aktuelle Lage. Demnach gingen bereits mehrere Notrufe ein. Immer wieder sollen Fahrzeuge und Laternen beschädigt worden sein. Auch Einsatzkräfte wurden angegriffen.

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  • Busse mit AfD-Anhängern eingekesselt

    Laut Polizei sollen linke Demonstranten Busse mit anreisenden AfD-Sympathisanten eingekesselt haben.

    Rund um Gießen gebe es Personengruppen, die an Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen „massiv“ die Straßen blockierten, sagte ein Polizeisprecher.

  • Polizei geht gegen Vermummte vor

    Es kommt zu Zusammenstößen zwischen vermummten Demonstranten und der Polizei auf der Gießener Straße in Heuchelheim.

    Grund: Die Demonstranten sind von der angemeldeten Route abgewichen.

    Polizisten gehen gegen Demonstranten vor

    Polizisten gehen gegen Demonstranten vor

    Foto: Lando Hass/dpa

  • Demonstranten blockieren Autobahn

    Busse mit anreisenden Demonstranten stoppen auf dem Autobahnring rund um Gießen. Protestierende steigen aus und blockieren die Schnellstraßen.

    Das Ziel der Demonstranten: alle Zufahrtswege in die Stadt dicht machen!

  • Wasserwerfer in Stellung

    Neben Räumfahrzeugen hat die Polizei auch zahlreiche Wasserwerfer in Stellung gebracht.

    BILD-Reporter haben zudem beobachtet, dass viele Polizisten mit Tränengas-Pistolen ausgerüstet sind.

    Neben Räumfahrzeugen hat die Polizei auch mehrere Wasserwerfer in Stellung gebracht

    Neben Räumfahrzeugen hat die Polizei auch mehrere Wasserwerfer in Stellung gebracht

    Foto: 7aktuell.de/Vincent B.

  • Sitzblockade in der Innenstadt

    Während erste Demozüge durch die Stadt ziehen, haben Demonstranten an anderen Orten Gießens erste – friedliche – Sitzblockaden gebildet.

    Auffallend ist die enorme Polizeipräsenz. Zudem sind permanent Martinshörner zu hören.

    Umgeben von massiver Polizeipräsenz haben Demonstranten eine Sitzblockade

    Umgeben von massiver Polizeipräsenz haben Demonstranten eine Sitzblockade

    Foto: Stefano Laura/BILD

  • Polizei-Durchsagen zur Vermummung

    Erste Lautsprecherdurchsagen der Polizei sind in der noch dunklen Stadt zu hören. Die Demonstranten mögen die abgesprochenen Routen der Protestzüge einhalten.

    Zudem fordert die Polizei, dass die Demonstranten ihre Vermummung ablegen. Banner dürfen sich miteinander verbunden sein, heißt es in den Durchsagen weiter.

  • Erste Demonstrationen in der Innenstadt

    Bereits um kurz nach 6 Uhr in der Frühe haben sich in der Innenstadt die ersten Demonstrationszüge linker Gruppen gebildet.

    Auffallend: die Teilnehmer der einzelnen Demo-Züge („Finger“) tragen jeweils gleichfarbige Kleidung: pink, gelb. Der Bahnhofsvorplatz der hessischen Stadt ist ebenfalls mit Hunderten Demonstranten gefüllt.

    Ein Demonstrationszug linker Protestanten zieht am frühen Morgen durch die Stadt – die Teilnehmer dieses Demozuges („Finger“) tragen alle pinke Kleidung

    Ein Demonstrationszug linker Protestanten zieht am frühen Morgen durch die Stadt – die Teilnehmer dieses Demozuges („Finger“) tragen alle pinke Kleidung

    Foto: Stefano Laura/BILD

  • Hessens Innenminister warnt vor Blockaden

    Hessens Innenminister[–> [–>Roman Poseck (CDU) hat vor dem Gründungstreffen der neuen AfD-Jugendorganisationen in Gießen das Aktionsbündnis „Widersetzen“ wegen der Ankündigungen von Blockaden kritisiert[–>.

    „Es ist legitim und für mich persönlich auch nachvollziehbar, dass es zu Gegendemonstrationen gegen die AfD-Veranstaltung kommt.“ Diese müssten sich aber an die verfassungsrechtlich vorgegebenen Grenzen halten – ohne Gewalt und ohne angestrebte Verhinderung der AfD-Veranstaltung.