Решенный! ARD сокращает 12 радиопрограмм | политика

Berlin – [–>Am 1. Dezember 2025 tritt der neue Rundfunkstaatsvertrag in Kraft – und jetzt legt die ARD erstmals offen, welche Sender dadurch garantiert wegfallen.

Es ist der härteste Einschnitt seit Jahren. Trotzdem stellt die ARD klar: Am Montag geht nirgends das Licht aus. Der Umbau kommt Schritt für Schritt.

Der Sender muss seine Radioprogramme bis 2027 von 70 auf maximal 53 senken. Dafür hat die ARD nun eine erste Streichliste mit vorerst zwölf Sendern vorgelegt. Betroffen sind ausschließlich Spartenprogramme, die künftig nicht mehr über UKW oder DAB+ zu empfangen sind.

Diese zwölf Radioprogramme fallen jetzt weg

▶︎ [–>Auf der Streichliste stehen: PULS, BR24live, BR Verkehr, BR Schlager, MDR Klassik, MDR Tweens, MDR Schlagerwelt, NDR Schlager, NDR Blue, NDR Info Spezial, WDR Event und WDR Die Maus.

Diese Sender sollen künftig nur noch online existieren oder in größere Programme integriert werden. Insgesamt umfasst der Reformkurs rund 40 Maßnahmen, die – sobald die Länder die nötigen Vorgaben anpassen – ab 2026 allmählich umgesetzt werden.

ARD-Vorsitzender Florian Hager (49) sagt, dass die Sender seit Monaten an der Umsetzung des Rundfunkstaatsvertrags arbeiten

Foto: BrauerPhotos / M.Nass

ARD-Vorsitzender Florian Hager (49) sagt dazu: „Die vielen neuen Vorgaben umzusetzen, ist eine Herausforderung, mit der wir uns schon seit Monaten intensiv befassen.“

▶︎ Klar ist aber auch: Die zwölf genannten Wellen reichen nicht. Insgesamt müssen mindestens 17 Radioprogramme verschwinden oder fusionieren. Welche fünf weiteren betroffen sind, legen BR, WDR, NDR, SWR und die anderen Häuser erst noch fest. Die Länder geben nur die Zielzahl vor. Die Auswahl ist Sache der Sender.

Auch im TV wird zusammengelegt

▶︎ Auch im Fernsehen steht ein Umbau bevor. Die Info- und Doku-Kanäle Phoenix, ZDFinfo, ARD-alpha und tagesschau24 werden zu zwei neuen Angeboten zusammengelegt. Ein abruptes Abschalten ist auch hier nicht geplant. ARD und ZDF bestimmen selbst, wie die neuen Info- und Doku-Kanäle später aussehen.

▶︎ Weniger klar ist die Lage bei arte, 3sat, One, ZDFneo und KiKA. Die Länder wollen langfristig weniger lineare Spartenprogramme und mehr Online-Angebote. Im Gespräch sind eine engere Verzahnung von arte und 3sat, eine komplette Digitalisierung des KiKA spätestens 2033 und weniger Eigenständigkeit für One und ZDFneo. Diese Punkte sind bisher noch nicht beschlossen, geben aber die Richtung vor.

▶︎ Auch online greift die Reform. Für tagesschau.de und Tageschau-App gilt künftig: Erst muss ein Audio- oder Videoformat veröffentlicht werden und erst danach ein ausführlicher Text auf der Homepage oder in der App. Die ARD befürchtet durch diese Veränderung sinkende Reichweite und eine geringere Sichtbarkeit bei Suchmaschinen.



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