Триллер: 4 сложные книги для очень умных | Развлечение

Wie kaum ein anderes Tier kommt der Fuchs schon seit Jahrzehnten regelmäßig in der Thrillerwelt vor. „Die Spur der Füchse“ von Ken Follett (1977) sei an dieser Stelle nur stellvertretend erwähnt.

Meist ist der Fuchs ein stiller Beobachter und Spiegel der Figuren: klug, unscheinbar, anpassungsfähig. BILD-Thrillerexperte Thomas Kielhorn hat diese vier Werke von erfolgreichen Schriftstellern für Sie gelesen und bewertet, in denen Reinekes wesentliche Rollen spielen.

1. „Der Donnerstagsmordclub“ von Richard Osman

Vom „Donnerstagsmordclub“ sind mittlerweile fünf Bände erschienen. Der erste Teil wurde hochkarätig für Netflix verfilmt

Foto: List

Darum geht es:[–> In der Seniorenresidenz Coopers Chase im englischen Kent haben sich einige Bewohner zu einem ungewöhnlichen Hobby zusammengeschlossen: Jeden Donnerstag treffen sie sich, um ungelöste Kriminalfälle zu diskutieren. Doch dann wird aus Theorie bittere Realität: Vor ihrer Residenz wird die Leiche eines skrupellosen Bauunternehmers gefunden.

Mein Urteil: „Der Donnerstagsmordclub“ kombiniert Krimi mit britischem Humor und liebenswerter Figurenzeichnung. Die Rentner-Detektive stellen klassische Altersklischees auf den Kopf. Sie lösen Verbrechen mit Köpfchen, Lebenserfahrung und Teamgeist – und ein Fuchs liefert den entscheidenden Hinweis zur Lösung des Falls.

2. „Fuchsmädchen“ von Maria Grund

Nach dem Debüt „Fuchsmädchen“ veröffentlichte Maria Grund „Rotwild“ und „Krähentochter“

Nach dem Debüt „Fuchsmädchen“ veröffentlichte Maria Grund „Rotwild“ und „Krähentochter“

Foto: (c) Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Muenchen

Darum geht es:[–> Nur wenige Tage nach dem Selbstmord eines jungen Mädchens wird die grausam zugerichtete Leiche einer älteren Frau gefunden. In ihrem Haus befindet sich ein Gemälde, das sieben Kinder mit Tiermasken zeigt – und das tote Mädchen ist eins von ihnen.

Mein Urteil:[–> Der erste Fall „Fuchsmädchen“ führt die beiden Ermittlerinnen Sanna und Eir in gesellschaftliche Abgründe, die abstoßend sind. Die Handlung fesselt einen bereits nach den ersten Seiten und lässt einen emotional nicht kalt. Brutal, realistisch, überraschend.

3. „Notizen zu einer Hinrichtung“ von Danya Kukafka

„Notizen zu einer Hinrichtung“ ist nach „Girl in Snow“ der zweite Thriller von Danya Kukafka

„Notizen zu einer Hinrichtung“ ist nach „Girl in Snow“ der zweite Thriller von Danya Kukafka

Foto: Blumenbar

Darum geht es:[–> Serienmörder Ansel Packer soll in zwölf Stunden hingerichtet werden. Er ist ein Psychopath ohne Gefühle, der aber hochintelligent ist und bei Frauen sehr gut ankommt. Während er auf seine Hinrichtung wartet, kommen drei Frauen zu Wort, die sein Schicksal maßgeblich beeinflusst haben.

Mein Urteil:[–> Anders als in typischen Serienmörder-Thrillern üblich, stellt Kukafka in „Notizen zu einer Hinrichtung“ drei Frauen in den Mittelpunkt, die alle unter der Gewalt des Täters leiden. Auf explizite Gewaltschilderungen verzichtet die Autorin, setzt stattdessen auf leise Töne, um die Leser nachhaltig zu verstören.

4. „Rauhnächte“ von Ellen Sandberg

„Rauhnächte“ ist der achte Krimi, den Inge Löhnig unter ihrem Pseudonym Ellen Sandberg veröffentlichte

„Rauhnächte“ ist der achte Krimi, den Inge Löhnig unter ihrem Pseudonym Ellen Sandberg veröffentlichte

Foto: (c) Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Muenchen

Darum geht es:[–> Kurz nach Weihnachten erfährt die 22-jährige Pia, dass sie als Vierjährige adoptiert wurde. Auf der Suche nach Antworten fährt sie in den Heimatort ihrer leiblichen Mutter. Dort tanzen Schauergestalten durch die Rauhnächte, während Pia einem tödlichen Geheimnis immer näher kommt.

Mein Urteil:[–> Vor zehn Jahren schrieb Sandberg unter ihrem richtigen Namen Inge Löhnig den Jugendroman „Die Flammen flüstern dein Lied“. Auf der Grundidee basiert auch „Rauhnächte“. Der düstere Spannungsroman ist allerdings keine bloße Überarbeitung, sondern eine vollständige Neuerzählung. Und den Fuchs gab es damals auch noch nicht auf dem Cover.



Source link