Сюрпризы с корицей: укрепите здоровье с цейлонским вариантом | Жизнь и Знания

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Zimt – das Gewürz, das nach Weihnachten duftet – steckt voller Überraschungen! Es verfeinert nicht nur Milchreis und Zimtschnecken, sondern kann laut Forschern auch unserer Gesundheit guttun, wie FITBOOK berichtet.

Zimt gibt es in zwei Varianten: Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt. Der feine, teure Ceylon-Zimt stammt aus Sri Lanka, Cassia-Zimt kommt aus China und schmeckt kräftiger und leicht süßlicher. Eine Kennzeichnungspflicht für den Handel gibt es nicht – doch weil Ceylon-Zimt teurer ist, steht er oft extra auf der Packung.

Zimt – gesund und vielseitig

Wissenschaftler weltweit haben die Wirkung von Zimt untersucht – und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen. Das Gewürz enthält viele Antioxidantien, die Zellen vor freien Radikalen schützen und somit die Zellen vor einer Schädigung bewahren. Laut einer Studie aus dem Jahr 2020 kann Zimt in Form einer Supplementierung den Gehalt von Antioxidantien im Blut deutlich erhöhen.

Schutz vor Entzündungen

Die gleiche Studie zeigte: Zimt kann Entzündungen im Körper senken. Auch Untersuchungen aus Australien und Deutschland bestätigen diesen Effekt. Das könnte helfen, altersbedingten Krankheiten, die mit chronischen Entzündungen in Verbindung stehen, wie Diabetes, Herzproblemen oder Alzheimer, vorzubeugen.

Herz und Kreislauf profitieren

Mehrere Studien weisen darauf hin: Wer regelmäßig Zimt isst, kann seine Herzgesundheit stärken. Schon 1,5 Gramm senkten bei Menschen mit Stoffwechselstörungen Blutzucker, Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin und Triglyceride. Eine Meta-Analyse von 13 Studien kam ebenfalls zum Schluss, dass Zimt cholesterinsenkend wirkt. Und laut einer iranischen Untersuchung aus dem Jahr 2020 kann Zimt sogar leicht den Blutdruck senken.

Hilfe bei Diabetes

Zimt kann auch die sogenannte Insulinresistenz verringern – eine Vorstufe von Typ-2-Diabetes. Erste Studien zeigen, dass Zimt hier positiv wirkt, auch wenn weitere Forschung nötig ist. Außerdem hilft er, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Eine klinische Studie mit 140 Diabetes-Patienten bestätigte: Ein bis sechs Gramm Zimt in Pulverform täglich können die Zuckerwerte verbessern.

Gut fürs Gehirn

Forscher fanden zudem Hinweise, dass Zimt das Risiko für Alzheimer und Parkinson senken könnte. Ein wissenschaftlicher Artikel von 2018 beschreibt, dass Zimt die Bildung und Anhäufung schädlicher Amyloid-β-Peptide im Gehirn hemmt. In Tierversuchen verbesserte das Gewürz sogar die motorische Fähigkeit von Mäusen – ein Hoffnungsschimmer für Parkinson-Betroffene.

Zimt gegen Krebszellen

Auch im Zusammenhang mit Krebs wird Zimt untersucht. Das ätherische Öl Zimtaldehyd, das im Gewürz steckt, kann laut Labortests das Wachstum von Tumorzellen stoppen – besonders bei betroffenen Zellen im Kopf und Hals.

Aber Vorsicht bei der Dosis!

So gesund Zimt auch ist – zu viel des Guten kann schaden. Cassia-Zimt enthält mehr Cumarin, einen natürlichen Stoff, der in hoher Dosis die Leber belastet. Die Verbraucherzentrale empfiehlt daher: Wer häufig Zimt verwendet, sollte besser zum Ceylon-Zimt greifen.

Abnehmen mit Zimt?

Zimt gilt eigentlich als süße Zutat – doch laut einer großen Meta-Analyse aus dem Jahr 2019 kann er beim Abnehmen helfen. Bei einer täglichen Dosis von mindestens zwei Gramm über zwölf Wochen verloren die Teilnehmer im Schnitt ein Kilo Gewicht, 2,4 Zentimeter Taillenumfang und ein Prozent Körperfett. Eine spannende Erkenntnis. Dass dieser Abnehmerfolg aber nur und direkt auf den Zimtkonsum zurückzuführen war, konnte die Forschungsarbeit nicht belegen.

Aber eins steht fest: Zimt ist ein Gewürz, das nicht nur gut schmeckt, sondern dem Körper auf vielfältige Weise guttut.



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