Символ якобы павшего украинского сопротивления: россияне сообщают о взятии Покровска! | политика

Kiew – [–>Über Pokrowsk hängt der Geruch von Staub, Rauch und verbranntem Metall, als die Meldung die Front erreicht: Die Stadt ist gefallen – das verkündet zumindest Moskau.

Die einst pulsierende Bergarbeiter-Metropole, mehr als ein Jahr lang Symbol des ukrainischen Widerstands, soll laut Kreml vollständig eingenommen worden sein. Kremlsprecher Dmitri Peskow (58) verkündet den angeblichen Sieg nüchtern: Präsident Wladimir Putin (73) sei informiert worden. Aus Kiew kommt zunächst keine Bestätigung.

Gleichzeitig behauptet Moskau, auch Wowtschansk in der Region Charkiw erobert zu haben. Unabhängig prüfen lässt sich das aktuell nicht – doch Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) selbst hatte zuletzt in Paris eingeräumt, dass die Kämpfe im Donbass und im Nordosten extrem intensiv seien.

Für Beobachter ist das Timing auffällig: Am Dienstag wird US-Sondergesandter Steve Witkoff (68) in Moskau erwartet. Der Kreml könnte so demonstrative Stärke zeigen, um bei möglichen Gesprächen über einen Friedensplan besser dazustehen.

Kritik an Selenskyj

Pokrowsk, einst Heimat von 60.000 Menschen, war für die Ukraine ein Symbol, aber auch ein strategischer Ankerpunkt. Die Stadt ist schwer zerstört, die Verteidigungslinien westlich davon dünn. Ein russischer Durchbruch öffnet den Weg Richtung Kramatorsk und Slowjansk – seit Jahren befestigte Kernpunkte der ukrainischen Ostfront.

Kritiker werfen Selenskyj vor, wie schon in Bachmut und Awdijiwka den Rückzug aus politischen Gründen zu spät angeordnet zu haben.

Russland setzte zuletzt auf eine neue Taktik: kleine Infanteriegruppen, die ukrainische Linien umgehen, statt mit Panzern anzugreifen – ein Versuch, den Drohnen der Ukraine auszuweichen. Der Militärgeheimdienst HUR hatte zwar noch von einer Spezialoperation berichtet, die den Fall verhindern sollte, doch offenbar zu spät.

Der Verlust von Pokrowsk wäre die schwerste Niederlage seit Awdijiwka – und ein bedrückendes Zeichen dafür, wie sehr die Ukraine unter Soldatenmangel und Erschöpfung leidet. Beide Seiten setzen auf Abnutzung – doch die Ressourcen sprechen derzeit klar für Russland.

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Quelle: BILD



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