Woche 13 in der NFL – und plötzlich strauchelt ein MVP-Kandidat!
Dazu stürzt das bisherige Überraschungsteam der Saison ab, die Dolphins sind plötzlich wieder da und ein Trainer muss um seinen Job bangen.
Alle Ergebnisse des NFL-Sonntags im Überblick.
Nach Provokation: NFL-Rache an Grundschülern
Carolina Panthers – Los Angeles Rams 31:28
Vor dem Spiel war Rams-Quarterback Matthew Stafford der klare Kandidat auf den MVP-Titel. 28 Touchdowns, lediglich zwei Interceptions – der Wahnsinn.
Doch gegen die Panthers allein wirft er zwei Interceptions! So viel wie in den ganzen Spielen davor zusammen. Dazu leistet er sich einen Fumble.
Kurios: [–>Stafford bricht im Spiel zunächst den NFL-Rekord für aufeinanderfolgende TD-Pässe (28) ohne Interception. Beim nächsten Spielzug wirft er zum ersten Mal seit 10 Wochen eine Interception. Das Chaos nimmt seinen Lauf.
Drei Ballverluste sind am Ende einfach zu viel – die Rams verlieren!
Das bedeutet, dass somit die Chicago Bears (9-3) die Tabellenführung der NFC übernehmen. Die Rams (9-3) sind wieder Verfolger, Carolina (7-6) überraschend voll im Playoff-Rennen dabei. Sieben Siege hatten die Panthers zuletzt 2022. Das Restprogramm sieht gut aus. Es gibt sogar zwei direkte Duelle gegen die Tampa Bay Buccaneers um den Divisionstitel.
Bei den Panthers wirft Quarterback Bryce Young drei Touchdowns. Er bestätigt damit die Entwicklung der vergangenen Wochen. Young ist voll in der NFL angekommen.
Indianapolis Colts – Houston Texans 16:20
Playoff-Alarm in Indianapolis!
Das bisherige Überflieger-Team der Saison kassiert die nächste Niederlage. Damit wurden von den letzten vier Spielen drei verloren – den einzigen Sieg gab es nach Verlängerung gegen die Atlanta Falcons in Berlin. Die Colts haben damit die Divisionsführung aus der Hand gegeben.
Houston dagegen hat nun die letzten vier Spiele in Folge gewonnen!
Texans-Quarterback CJ Stroud wirft zwar eine Interception und keinen Touchdown, dafür läuft die Offensive dennoch runder (364 zu 281 Yards).
Kurios dabei: Ein Extrapunkt der Texans wird gezählt, obwohl er eigentlich danebengeht …
Cleveland Browns – San Francisco 49ers 8:26
Die Sanders-Show verläuft ohne Erfolg.
Shedeur Sanders darf bei den Browns wieder ran. In seinem zweiten Spiel von Anfang an kommt er am Ende auf lediglich 149 Yards – darunter sind wieder viele Screen-Pässe. Sanders wirft einen Touchdown. Der große „Spark“, den sich die Browns erhoffen, bleibt aus.
Somit gibt es den ersten Sieg der 49ers in Cleveland seit 1984.
Miami Dolphins – New Orleans Saints 21:17
Geht da noch was mit den Playoffs?
Die Dolphins gewinnen das dritte Spiel in Folge, haben nun eine Bilanz von 5-7. Das Restprogramm ist für Miami sogar machbar (Jets, Steelers, Bengals und Buccaneers). Allerdings braucht es vier Siege und die Schützenhilfe der Konkurrenten.
Die aktuelle Wahrscheinlichkeit auf den Playoff-Einzug: ein Prozent.
Mal wieder die Lebensversicherung: Running Back Achane. Er erläuft 134 Yards, erzielt den einzigen Touchdown. Ansonsten gibt es die Punkte nur dank Kicker Patterson und einer zurückgetragenen Two-Point-Conversion.
Tampa Bay Buccaneers – Arizona Cardinals 20:17
Kategorie Arbeitssieg.
Nach drei Niederlagen in Folge arbeiten sich die Tampa Bay Buccaneers lange an den Cardinals ab. Quarterback Baker Mayfield wirft einen Touchdown, freut sich zudem über die Rückkehr von Running Back Bucky Irving.
Dabei läuft die Cardinals-Offensive ganz gut. Insgesamt kommt Arizona um Backup-Quarterback Jacoby Brissett auf 386 Yards (Tampa 279 Yards). Brissett wirft allerdings eine entscheidende Interception.
New York Jets – Atlanta Falcons 27:24
Langsam wird es für Falcons-Coach Raheem Morris mehr als eng. Sein Team verspielt die letzte Playoff-Hoffnung endgültig, stürzt auf 4-8 ab. Viel zu wenig mit diesem Kader!
Die Jets schießen in der Schlusssekunde das Field Goal aus 56 Yards zum Sieg.
Tennessee Titans – Jacksonville Jaguars 3:25
Deutliche Abreibung.
Playoff-Kandidat Jacksonville macht bei den Titans kurzen Prozess. Jaguars-Quarterback Trevor Lawrence wirft zwei Touchdowns, muss aber gegen die schwachen Titans nicht zaubern.
Tennessee schafft es weiterhin nicht, eine gefährliche Offensive auf den Rasen zu bringen. Quarterback Cam Ward erreicht lediglich 112 Passing-Yards.
Durch die zeitgleiche Niederlage der Colts führen nun die Jaguars die Division an!