Konstanz (Baden-Württemberg) –[–> Schon wieder ist aus einer Psychiatrie am Bodensee ein gefährlicher Patient ausgebrochen. Die Polizei warnt vor dem gefährlichen Straftäter: Mann solle ihm bloß nicht zu nahe kommen!
Am Samstag um 14 Uhr wurde der Alarm in der Psychiatrie Reichenau bei Konstanz (Baden-Württemberg) ausgelöst. Zu diesem Zeitpunkt wurde bemerkt, dass Montassar D. fehlte. Die Polizei suchte das Gelände ab, doch die Fahndung blieb ohne Erfolg.
Öffentlichkeit erst nach 23 Stunden gewarnt
Obwohl der Kriminelle als gefährlich gilt, informierte die Polizei erst 23 Stunden später die Öffentlichkeit. In ihrer Meldung heißt es lediglich: „Es kann aktuell nicht ausgeschlossen werden, dass der Gesuchte sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindet und bei Kontakt in aggressiver Weise gegenüber dritten Personen auftritt.“
Aus dem Zentrum für Psychiatrie Reichenau flüchtete der Verbrecher zur Mittagszeit
Auf BILD-Anfrage sagt ein Polizeisprecher: „Der Mann war aufgrund einer Straftat mit erheblicher Bedeutung untergebracht.“ Um was für ein Verbrechen es sich handelt, wolle man nicht sagen.
„Von einem Herantreten an die Person ist abzusehen“
Die Warnung der Polizei: „Von einem Herantreten an die Person ist abzusehen.“ Der Straftäter ist 1,87 Meter groß, schlank, und trug zuletzt einen dünnen Oberlippenbart. Bei seiner Flucht hatte er eine schwarze Weste, eine schwarze Hose, einen grünen Pulli, blaue Schuhe und eine schwarze Mütze an.
Wer ihn sieht, soll sofort die 110 anrufen!
Erst vor einem knappen halben Jahr kam es in der Psychiatrie Reichenau zu einem ähnlichen Vorfall: Damals (6. Juni 2025) flüchtete am frühen Morgen ein gewalttätiger Patient (31) und löste durch sein Verschwinden eine Großfahndung aus.