Пожар в Гонконге: 128 погибших, 11 подозреваемых арестованы | Новости

Hongkong – [–>128 Menschen kamen in der Flammen-Hölle ums Leben, weitere Opfer werden befürchtet. Nach dem schlimmsten Feuer in der jüngeren Geschichte der Metropole wurden jetzt acht weitere Verdächtige festgenommen – insgesamt elf.

Der Brand war am Mittwoch im Wohnkomplex Wang Fuk Court in Tai Po ausgebrochen. Die Flammen wüteten über 40 Stunden und erfassten sieben der acht Wohnblöcke mit fast 2000 Einheiten. Am Freitagmorgen erklärte die Feuerwehr die Löscharbeiten für beendet.

Bewohner warnten schon 2024

Der Komplex war vollständig eingerüstet – teils mit Bambusgerüsten und leicht entzündlichen Materialien. Hätte die Katastrophe verhindert werden können? Schon im September 2024 hatten Bewohner vor der Brandgefahr gewarnt. Damals ging es um die mögliche Entflammbarkeit der grünen Schutznetze an den Gerüsten. Die zuständige Behörde beruhigte jedoch: Das Risiko sei „relativ gering“.

Diese grünen Netze entzündeten sich. Die Flammen gingen auf die Fassaden über und wenig später standen sieben der acht Wohnhäuser in Flammen

Foto: ddp/SOPA Images

Diese Fehleinschätzung wurde Hunderten Menschen zum Verhängnis. Sicherheitschef Tang erklärte: „Nach unseren ersten Informationen gehen wir davon aus, dass das Feuer an den Schutznetzen außerhalb der unteren Stockwerke ausbrach und sich aufgrund von Schaumstoffplatten vor den Fenstern schnell nach oben ausbreitete.“

Noch immer werden Hunderte Menschen als vermisst. Ihr Tod gilt als wahrscheinlich

Noch immer werden Hunderte Menschen als vermisst – ihr Tod gilt als wahrscheinlich

Foto: Chan Long Hei/AP/dpa

Binnen Sekunden kletterten die Flammen an der Fassade empor – bis sieben der acht 32-stöckigen Blöcke lichterloh brannten. Mindestens 128 Menschen kamen ums Leben, rund 200 gelten noch als vermisst. Viele Leichen konnten bislang nicht identifiziert werden. Tang sagte: „Wir schließen nicht aus, dass weitere verkohlte Leichen gefunden werden.“

Das Ausmaß des Infernos: Sieben der acht Wohnblocks sind ausgebrannt

Das Ausmaß des Infernos: Sieben der acht Wohnblocks sind ausgebrannt

Foto: Ng Han Guan/AP/dpa

Polizei nimmt elf Verdächtige fest

Bereits am Donnerstag nahm die Polizei drei Männer fest – zwei Direktoren und einen technischen Berater einer Baufirma. Der Verdacht: Sie sollen unzulässige Gerüstmaterialien verwendet und Fenster mit brennbaren Polystyrolplatten verschlossen haben.

Nun folgten weitere Festnahmen: Sieben Männer und eine Frau im Alter zwischen 40 und 63 Jahren wurden laut Anti-Korruptionsbehörde verhaftet. Vier von ihnen arbeiteten für die Firma, die die Renovierung des später ausgebrannten Komplexes überwachen sollte. Drei stammten aus einem Gerüstbau-Subunternehmen, einer war Mittelsmann für das Projekt.



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