Er wird dieses Jahr im Ferrari nicht mehr glücklich!
Lewis Hamilton (40) liegt in der WM-Wertung der Formel 1 im Niemandsland. Hat mit 152 Punkten auf Platz 6 ganze 72 Zähler Rückstand auf seinen Teamkollegen Charles Leclerc (28), der auf dem Rang vor ihm steht.
Mit dem Titelkampf hat der Brite schon seit Beginn der Saison nichts zu tun.
Immer häufiger bricht der Frust aus dem siebenmaligen Weltmeister heraus. So auch nach seinem Quali-Debakel für das Sprintrennen (Samstag, 15 Uhr, Sky live) in Katar.
Dort landete er am Freitagabend nur auf Platz 18.
Als er sich den Fragen von Sky-Reporterin Rachel Brookes stellte, entspann sich eine bizarre Konversation.
Frage Bropkes: Erzählen Sie mal – wie schwierig war es heute, das Auto zu fahren?[–>
Antwort Hamilton: So wie immer.
Brookes: Sie haben es mit dem Flügel mit höherem Abtrieb probiert. Hat das irgendwas gebracht?[–>
Hamilton: Nein.
Brookes: Gibt es irgendetwas Positives, das Sie in den morgigen Tag mitnehmen können? Oder betrachten Sie den Sprint als eine Art Testfahrt?[–>
Hamilton: Das Wetter ist schön.
Brookes: Entschuldigung?![–>
Hamilton: Das Wetter ist schön.
13 Wörter in vier Antworten – Hamiltons Frust-Interview im Wortlaut
Damit endet das auf Englisch geführte Interview – insgesamt 13 Wörter umfassten die Antworten von Lewis Hamilton.
Der hatte sich schon bei der Pressekonferenz am Donnerstag lustlos gegeben. Hatte die Fragen von Moderator Tom Clarkson einsilbig und lustlos beantwortet.
Nach dem letzten Rennen in Las Vegas (Platz 8) war der Frust aus Hamilton herausgebrochen: „Ich fühle mich schrecklich. Es ist die schlimmste Saison, die ich je erlebt habe. Egal wie sehr ich es probiere, es wird nur noch schlechter. Ich versuche alles, wirklich alles. Im Auto und auch außerhalb des Autos.“
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Zuletzt war er von Ferrari-Boss John Elkann (49) scharf kritisiert worden. Der Italiener: „Wir haben Fahrer, die sich mehr aufs Fahren konzentrieren und weniger reden sollten.“
Auf der Pressekonferenz am Donnerstag und beim Interview am Freitag: Den Weniger-reden-Hinweis hat sich Hamilton offenbar zu Herzen genommen.