Динамо Дрезден: Экс-игрок из Дюссельдорфа Вермей признал, что забил случайно | спорт

Wenn Stürmer treffen, fragt (normal) keiner über das Wie. Aber bei Dynamo Dresden gegen Düsseldorf (2:1) stolperte Ex-Fortune Vincent Vermeij fast mit der Kugel ins Netz…

„Eigentlich muss ich ja sagen, ich wollte es genau so machen, damit der Torwart sich hinlegt“, musste der Holländer selbst über die Aktion schmunzeln.

Vermeij hatte die Vorlage von Niklas Hauptmann nämlich zunächst nicht unter Kontrolle gebracht und konnte das Spielgerät erst im zweiten Versuch noch am irritierten und dadurch bereits geschlagenen Düsseldorf-Keeper Florian Kastenmeier (28) vorbei stochern.

Doch Dynamos Angriffslatte gab das Unfall-Tor zu!

„Normal wollte ich ihn mit rechts nehmen, dann habe ich den Ball etwas auf links bekommen. Deshalb musste ich etwas hüpfen. Da dachte ich, oh mein Gott, der springt genau zwischen meine Beine“, verriet Vermeij.[–>

„Manchmal musst du einfach auch dieses Glück haben. Prallt der Ball einen halben Meter weiter weg, nimmt ihn Kastenmeier locker in die Hände. So war ich auch mit meinen zwei Metern Körpergröße schnell genug, um das Ding noch über ihn reinzulöffeln. Es war aber nicht der Plan!“

So nutzte der Torjäger die Großchance doch zum wichtigen 2:0! Da musste der Jubel raus, auch wenn’s gegen den Ex-Klub war.

Enges Ding: Vermeij kommt noch gerade so vor Kastenmeier an den Ball.

Foto: Oliver Mueller/Jan Huebner

„Ja, das erste Tor vorm K-Block ist persönlich schon cool. In dem Moment war klar, dass es uns Luft gibt“, meinte Vermeij. „Dann war ich direkt bei unseren Ersatzspielern, dort konnte ich gar nicht mehr weg. Da haben wir alle zusammen gefeiert, es kamen die Emotionen raus. Das ist nichts gegen Fortuna.“

Der Bezug zu den ehemaligen Kollegen war dennoch eng, zum Beispiel mit Torhüter Kastenmeier. „Im Spiel haben wir ein bisschen gequatscht. Wenn der Ball weg ist, kann man manchmal kurz reden“, erzählt der Neu-Dresdner, der sogar regelrecht von den Ex-Mitspielern schwärmte.

„Ich habe die Jungs immer noch lieb!“

Vermeij: „Ich hatte eine schöne Zeit dort und verstehe mich mit vielen Jungs noch gut. Ich habe sie sogar immer noch lieb, war gern mit ihnen beim Training oder beim Spiel. Trotzdem war es etwas Spezielles gegen den Ex-Verein und für mich optimal gelaufen.“

Denn 1456 Tage – kurz fast vier Jahre – hatte es für Dynamo Dresden gebraucht, um wieder ein Zweitliga-Spiel im eigenen Wohnzimmer zu gewinnen. „Als Mannschaft und Verein war es unglaublich wichtig, den ersten Heimsieg zu haben“, wusste Vincent Vermeij sofort und konnte die Unterschiede zu Düsseldorf ebenfalls richtig auf den Punkt bringen.

Vincent Vermeij zeigte wie alle Dynamos gegen Düsseldorf vollen Einsatz.

Vincent Vermeij zeigte wie alle Dynamos gegen Düsseldorf vollen Einsatz.

Foto: Olaf Rentsch

„Sie sind in einer schwierigen Phase. Wir ja auch, aber eben auf einem guten Weg aktuell. Bei Fortuna ist die Erwartungshaltung natürlich nochmal anders. Dementsprechend ist es momentan nicht schön, dort zu spielen. Sie müssen halt einen Weg finden, das zu ändern.“

Aber das ist – zum Glück – eben nicht mehr seine Baustelle…



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