Tim Kleindienst (30) kam Freitag beim 0:0 gegen RB Leipzig zu einem Kurzeinsatz. Der Nationalstürmer wurde im Borussia-Park von Trainer Eugen Polanski (39) in der 90. Minute eingewechselt.
Zeitgleich räumte Kleindienst in Abwesenheit einen Preis ab …
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Während nämlich in Gladbach die Bundesligapartie lief, wurde Kleindienst in Düsseldorf mit dem sogenannten „felix award“ (wird seit 2007 vergeben) in der Kategorie „Fußball“ ausgezeichnet.
Bei der feierlichen Gala wurden die „felix awards“ in sieben Kategorien vergeben. In jeder Kategorie standen fünf Spitzensportlerinnen und -sportler aus Nordrhein-Westfalen zur Wahl. Die Nominierten waren zuvor von einer Fachjury ausgewählt worden. Anschließend konnten Sportfans online über ihre Favoriten abstimmen.
Borussias Torjäger gewann den „felix award“ in der Kategorie „Fußball“ und setzte sich dort gegen hochkarätige Konkurrenz durch.
Neben Kleindienst standen nämlich auch Serhou Guirassy (29, Borussia Dortmund), Lilli Purtscheller (22, SGS Essen), Carlotta Wamser (22, Bayer Leverkusen) und Florian Wirtz (22, FC Liverpool, zuvor Bayer Leverkusen) zur Auswahl.
Kleindienst setzt die Gladbach-Serie fort – der Bundesliga-Stürmer tritt damit die Nachfolge von Rocco Reitz (23) an, der die Auszeichnung im vergangenen Jahr entgegennehmen durfte. 2019 und 2022 war der ehemalige Fohlen-Keeper Yann Sommer (36) ausgezeichnet worden.
Weil Kleindienst nicht selbst vor Ort sein konnte, nahm Borussias Präsidiumsmitglied Uwe Kamps (61) den Preis aus der Hand von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (50) entgegen.
Kleindienst meldete sich bei den anwesenden Gala-Gästen aber per zuvor aufgezeichneter Video-Botschaft: „[–>Das ist eine sehr große Auszeichnung für mich. Es freut mich sehr, gerade weil es mein erstes Jahr in Mönchengladbach war und alles direkt so gut gelaufen ist. Herzlichen Dank an die Jury, die mich vorgeschlagen hat. Der größte Dank gebührt den Fans, die mich gewählt haben.“