Schwach angefangen, stark aufgehört!
Die deutsche Biathlon-Staffel der Männer hat im schwedischen Östersund den 4. Platz belegt.
Der Sieg geht an Norwegen (ohne die zurückgetretenen Johannes Thingnes und Tarjei Bö), Zweiter wird Frankreich und den dritten Platz holt sich Schweden.
Über 4×7,5 km geht Deutschland mit Justus Strelow, Danilo Riethmüller, Philipp Nawrath und Philipp Horn an den Start.
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Doch es geht gar nicht gut los: Strelow leistet sich beim Stehendschießen drei Nachlader. Zwar verhindert er bei schwierigen Bedingungen eine Strafrunde, doch durch das lange Warten fällt Deutschland auf Rang 15 zurück. Fast zwei Minuten steht Strelow am Schießstand.
Der Rückstand: 1 Minute und 48 Sekunden!
Strelow frustriert in der ARD: „Es war eklig von Anfang an, und irgendwann habe ich angefangen zu kämpfen.“
Riethmüller bringt sein Team dann nach nur einem Nachlader auf Platz acht nach vorn. Nawrath ist ohne Extrapatrone sogar noch stärker – und stürmt vor dem letzten Wechsel sogar auf Rang drei. Diesen kann Horn aber nicht halten. „Wir sind in Schlagdistanz und haben gezeigt, dass wir ganz vorne mitspielen können“, sagte er.
Am Ende fehlen 31 Sekunden zum ersten Podestplatz der Saison.
Dennoch schlagen sich die Männer wesentlich besser als die Frauen-Staffel. Das Team um Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß hatte beim Sieg Frankreichs zuvor nur Platz elf belegt.
Am Sonntag stehen in Östersund noch die Single-Mixed-Staffel (14:00 Uhr) und die Mixed-Staffel (16:40 Uhr) auf dem Programm. Da soll das erste Podium gelingen.